Biographie

  

 Zur Kurzbio

Über mich:
Schauspielerin, Sportwissenschaftlerin und Philosophin, geboren in Lüneburg, Niedersachsen. Mit neun Jahren spielte ich den Affen Herr Nelson in Pippi Langstrumpf an unserem kleinen Stadttheater, seitdem wollte ich Schauspielerin werden.
Nach meinen Schauspielstudium an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg unter Pjotr Olev, Jutta Hoffmann, Klaus Boltze und Marianne Bernhardt ging ich vier Jahre ins Festengagement ans Theater Osnabrück. Schnell wurde das Fernsehen auf mich aufmerksam und so drehte ich nach meinem Leinwanddebüt 2007 mit „Mein Freund aus Faro“ (Regie: Nana Neul) in Russland den Golden Globe nominierten Film „The Edge“ von Alexey Uchitel.
Seit 2010 lebe ich freischaffend in Berlin. Nachdem mein Vater vor einigen Jahren gestorben ist, pendel ich zwischen meiner Familie in Lüneburg und der Bundeshauptstadt.
Um mich weiter zu bilden und die akademische Laufbahn einzuschlagen, habe ich an der Humboldt-Universität zu Berlin von 2013-2017 Sportwissenschaften u.a. bei Dr. Darko Jekauc und Vincent Rödel, wie auch Philosophie u.a. bei Prof. Dr. Tobias Rosenfeld, Dr. Roberto LoPresti und Dr. Maike Albertzart studiert. Meine Bachelorarbeit zum Thema Emotionale Intelligenz und Emotionsregulation erscheint demnächst.
Mit „4 Wände“ produziere ich zum ersten Mal einen Kurzfilm mit Team. „Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne.“ Hermann Hesse

„Ich möchte durch meine Darbietung unterhalten, inspirieren, aufrütteln, die Gesellschaft verändern. Aus diesem Grund gehe ich vor die Kamera, darum trete ich auf die Bühne.“ Anjorka Strechel

 

Und nun wen’s interessiert etwas faktischer…
Steckbrief:
Anjorka Strechel, Schauspielstudium an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg, Diplom 2005. Fest-Engagement am Theater Osnabrück, 2005-2009.

Anjorka gab ihr Leinwanddebüt in „Mein Freund aus Faro“ (R.: Nana Neul) 2008 womit sie in die Vorauswahl für die LOLA (Deutscher Filmpreis) als beste weibliche Hauptrolle gewählt wurde. Mit ihrem zweiten Film „The Edge“ vom Regisseur Alexey Uchitel bekam sie eine Golden Globe Nominierung als bester fremdsprachiger Film. Ebenfalls war „The Edge“ der russische Beitrag für die Oscars (Academy Awards) und landete 2010 auf der Langlist für die begehrte Trophäe. Der Film gewann die NIKA, für ihre Darbietung der Elsa bekam Anjorka den Russischen Filmpreis in der Kategorie beste weibliche Hauptrolle, als erste Deutsche der dieser Preis zuteil wurde. Damit wurde sie zur „Schauspielerin des Jahres 2010“ gekürt.
Es folgten Auftritte in TV-Formaten wie z.B. Kommissarin Maria Schuh an der Seite von Boris Aljinovic im „Tatort – Vielleicht“ (R.: Klaus Krämer) oder in „In aller Freundschaft – Schlechte
Chancen“ (R.: Heidi Kranz) wofür Anjorka von der Akademie für Fernsehen als beste Hauptdarstellerin nominiert wurde. Des Weiteren war Anjorka in der 5. Staffel der Erfolgsserie „Danni Lowinski“ als Hashtag zu sehen, lieh ihr Talent den tragenden Rollen u.a. in „Letzte Spur Berlin“ als Chanson-Sängerin China Blue, in „Die Bergretter – Zwischen Himmel und Hölle“ und dem „Polizeiruf 110 – Muttertag“.

Weitere Filme mit ihrer Mitwirkung sind u.a. „Das merkwürdige Kätzchen“ (R.: Ramon Zürcher, Berlinale Forum 2013), „Viktoria“ (R.: Monica Lima, Filmfestival Cottbus, Indie Lisboa: Special Jury Mention) und „Die Besucher“ an der Seite von Uwe Kockisch, Corinna Kirchhoff und Jakob Diehl.

Eine fortführende Zusammenarbeit besteht mit der Regisseurin Caroline Schwarz von der KHM Köln. Anjorka spricht Hörfunk-Produktionen für den Deutschlandfunk Kultur, den NDR, WDR und Hörverlag.

Anjorka Strechel ist regelmäßig Jury-Mitglied bei internationalen Filmfestivals und dreht seit der 7. Staffel im Hauptcast die NDR-Produktion „Morden im Norden“ für die ARD. (Ausstrahlung: Frühjahr 2020).

     

Für Interessierte hier die ausführliche Version:

Anjorka Strechel

   Zum Artikel in der rtv

„Mit neun Jahren stand ich als Affe ‚Herr Nielson‘ im Weihnachtsmärchen „Pippi Langstrumpf“ am Theater Lüneburg auf der Bühne und seitdem wollte ich Schauspielerin werden.“

Schon früh stand für Anjorka der Berufswunsch fest. Um so oft wie möglich Theaterluft zu schnuppern und den Beruf von der Pike auf kennen zu lernen, sang sie im Kinderchor des Theaters Lüneburg, wo sie u.a. die ‚Gretl‘ in „The Sound of Music“ spielte, und später in den Extrachor des Theaters wechselte.
Sie nahm Schauspiel, Tanz- und Gesangsunterricht (u.a. bei Ulrich Kratz und Cornelia Drese), denn eigentlich interessierten sie Musicals.

„Da ich als Kind viele Jahre Karate trainiert hatte, fiel es mir anfangs schwer, die tänzerischen Bewegungen zu lernen.“

Die Überlegung, ob sie eine Ausbildung zur Pferdewirtin machen sollte, nachdem sie am Landgestüt Redefin vorgeritten war (Anjorka reitet seit ihrem vierten Lebensjahr),
wurde durch die Vorsprechen an den Schauspielschulen verworfen.

„Die Dreigroschenoper“, Theater Osnabrück, Stepp-Tanz mit Oliver Meskendahl

 

Nach dem Abitur 2001 in Lüneburg begann Anjorka ihr Schauspielstudium an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg unter dem Dekan Pjotr Olev. Die Ausbildung wurde u.a. von den Dozent*innen Jutta Hoffmann, Charlotte Kleist, Gerd Wameling, Peter Jordan und Maren Eggert, Klaus Boltze und Jörg Lemke vorgenommen. Während des Studiums arbeitete Anjorka mit Regisseur*innen wie Cilli Drexel und Julia Hölscher. Anfänglich trainierte sie nach dem regulären Unterricht an der Uni weiterhin Tanz an einer Privatschule in Hamburg.
Aber schon bald bekam sie während ihres Studiums Stückverträge am Thalia Theater und auf Kampnagel. So rückte das Interesse für Musicals immer weiter in den Hintergrund und
die Schauspielerei gewann an Präsenz.

Nach ihrem Diplom mit „White Trash“ am Thalia Theater unter der Regie von Andreas Kriegenburg, ging Anjorka vier Jahre ins Festengagement ans Theater Osnabrück, um ihre Fähigkeiten
auszubauen. In Osnabrück spielte sie bis August 2009 u.a. die Barblin, Wendla, Chrysothemis, Gerda, Cecily Cardew, Recha und viele moderne Rollen in diversen Uraufführungen unter der Regie von u.a. Dorothea Schroeder, Nina Gühlstorff, Henning Bock, Wolfram Apprich, Peter Hailer und Katja Wolff, Dariusch Yazdkhasti, Ingo Berk und Jürgen Bosse.

„Wenn ich nur eine/n Zuschauer*in durch meine künstlerische Darbietung zum Nachdenken anregen kann, habe ich meinen Job gut gemacht.“

  Zum Interview in der ca:st

In der Spielzeitpause 2007 drehte Anjorka ihr Kinodebüt „Mein Freund aus Faro“ (Wüste Film West, Regie und Drehbuch: Nana Neul). Für diese Rolle war Anjorka in der Vorauswahl für die Nominierungen zum Deutschen Filmpreis 2009 in der Kategorie Beste Hauptdarstellerin nominiert. Julia Teichmann bezeichnete Anjorkas Leistung als „schauspielerisches Geniestück“. Der focus schrieb über den Film: „Einer der besten deutschen Filme seit langem – über die Liebe und die Suche nach sich selbst.“

 Zum Artikel im filmdienst

„So wahrhaftig wie möglich möchte ich die Figuren zeigen, die ich spiele.“ Zum Interview im filmdienst

 

 Zur Meldung der Deutschen Filmakademie

„Der russische Regisseur Alexey Uchitel sah „Mein Freund aus Faro“ beim Film Festival in Karlovy Vary und lud mich zum Casting für seinen nächsten Kinofilm ein.
Das Casting sollte an zwei Tagen in Berlin stattfinden, aber als ich am Morgen des zweiten Tages ins Studio kam, wurde mir die Rolle bereits angeboten.“

2008/9 stand Anjorka neun Monate in der Nähe von St. Petersburg für die russische Produktion „KRAJ“ („The Edge“) vor der Kamera. Der Film von Alexey Uchitel
mit Vladimir Mashkov in der männlichen Hauptrolle war der russische Oscar-Beitrag 2011. Der Film bekam eine Nominierung für den Golden Globe Award 2011 als bester fremdsprachiger Film und gewann den NIKA Award (Russland) als bester Film, sowie in der Kategorie „Beste Kamera“. Anjorka
gewann den russischen Filmpreis „Goldener Adler“ als beste Hauptdarstellerin und wurde damit „Schauspielerin des Jahres 2010“ in Russland. Außerdem brachte ihr die Rolle der Elsa eine Nominierung für die NIKA als beste weibliche Hauptrolle ein.
Der Film lief auf internationalen Filmfestivals wie Toronto, Warschau und Pusan/Südkorea oder in Australien. Zur Fotogalerie auf imdb.me/anjorka.

  Fotoshootings mit Mark Mattingly für das Hochglanzmagazin „Visa Europa“
 Zur Nominierungssseite für die Golden Globes

„Es war eine große Ehre, den Film weltweit präsentieren zu können und mit den Zuschauern ins Gespräch zu kommen. Ich mag die Q&As nach den Screenings.
Beim Kino kommt selten eine Kommunikation zwischen den Machern und den Zuschauern zustande. Am Theater hat man die unmittelbare Reaktion des Publikums, beim Film kann man die Reaktionen nur auf Festivals erleben.
Daher war ich sehr glücklich, den Film an so exklusiven Orten vorstellen zu dürfen.“

Seit 2010 ist Anjorka als freischaffende Schauspielerin tätig. Sie war am Staatstheater Braunschweig als Olga in „Die schmutzigen Hände“ (Regie: Charlotte Koppenhöfer) engagiert, wie auch als Gerda
in „Die Schneekönigin“ (Regie: Dorothea Schroeder) an der Staatsoper Hannover. Sie arbeitet regelmäßig mit freien Gruppen zusammen und entwickelt Projekte für die freie Szene.

PUTERNICUL war eine Video-Theaterperformance der Theatercompagnie spreeagenten Berlin. Sie wurde im siebenbürgischen Hosman (Holzmengen), Rumänien, geprobt und dort in verschiedenen Locations des Dorfes mit Jugendlichen aufgeführt. Im Dezember 2010 wurde
PUTERNICII, die Weiterentwicklung des Stückes am Deutschen Theater Berlin gezeigt. Anjorka choreographierte die Kampfszenen und trainierte mit den Jugendlichen eine Mischung aus Capoeira und Bühnenkampf. Außerdem spielte sie in dem Stück die Hauptrolle.

 Zum Bericht in BUNTE

Seit 2009 macht Anjorka regelmäßig Ausflüge auf die Kritikerseite. Beim Baltic Debuts Film Festival in Svetlogorsk, Königsberg, saß sie in der Internationalen Jury des offiziellen Wettbewerbs. Beim 20. Filmfestival Cottbus im November 2010 wurde Anjorka in die Jury berufen, wie auch zum 27. Festroia Filmfestival in Setúbal, Portugal im Juni 2011. Diese Tätigkeit führte Anjorka ebenfalls nach Bukarest, zu den Nordischen Filmtagen Lübeck, zum Filmfestival Ischia und zu interfilm Berlin, wie auch nach Vilnius zum SCANORAMA Filmfestival.

 

„2009 war ich vier Monate in Neuseeland, habe gezeltet, das Land bereist und viel Sport gemacht. In der wunderschönen Natur konnte ich frische Energie tanken und habe viele neue Eindrücke gesammelt, die ich nun wieder in mein Spiel einbauen kann. Ich probiere immer,
so wahrhaftig wie möglich zu sein beim Spielen. Daher bin ich privat wie ein Schwamm. Ich sauge alles auf, was ich in der Welt sehe, um es in einer Rolle, einer Figur wieder aufleben zu lassen.“

Fremde Länder und Kulturen kennen zu lernen ist ein ausgeprägtes Interessensgebiet Anjorkas. So war sie bereits mit 14 Jahren für einen 8-wöchigen Schüleraustausch in Paraguay.
Dort lernte sie Grundlagen in Spanisch, die sie während ihrer Motorradtour entlang der iberischen Küste 2009 von Barcelona nach Barcelona auf einer Strecke von 4400 km
vertiefen konnte. Ein Schüleraustausch nach Paris und Italien (in die Nähe von Mailand) zeigten früh ihre Reiselust und Neugierde anderen Ländern und Kulturen gegenüber.

Die internationale Kinoproduktion „KRAJ“ traf also 100 %ig in ihr Lebensziel: Filme zu drehen, „die die Zuschauer bewegen, sie zum Lachen bringen oder berühren. Und bei der Arbeit Abenteuer zu erleben und andere Sicht- und Arbeitsweisen kennen zu lernen, bereichert mein Leben ungemein.“

  Zum Interview im ca:st Magazin

2011 war Anjorka Stipendiatin beim Internationalen Forum des Theatertreffens der Berliner Festpiele. In dem Workshop „Check the body“ des Choreographen Nik Haffner konnte sie ihre Leidenschafft an Bewegungsabläufen erneut ausleben und weiterbilden.

Im August/September entwickelte sie mit den spreeagenten Berlin, die Theaterperformance FRÖSCHE IM HEISSEN WASSER in Belgrad, und spielte die Show in Serbien wie auch in Berlin im Club hrst krzbrg. Das Stück fing das Lebensgefühl von 1999 ein und stellte die Berliner Party-Kultur der serbischen während des Bombardements gegenüber.

Belgrad, 2012, "Frösche im heißen Wasser" mit Arndt Schwering-Sohnrey

Sozialkritisch: „20. November“ von Lars Norén

 Zur Kritik von „20. November“ in der NOZ

Kritik in der NOZ über Anjorkas Soloabend „20. November“ von Lars Noten

2012 probte Anjorka das Projekt FLUCHTRAEUME des Theatermachers Sebastian Hirn im MaximiliansForum in München. In dieser installationsartigen Performance wurde die Freiheit des Individuums gegenüber der Gesellschaft untersucht.

 

Für die Rolle des Paralympic-Champion „Viktoria“ im gleichnamigen Film trainierte Anjorka im Jahr 2014 über drei Monate im Fitnessstudio und mit einem Rollstuhltrainer vom Alstersport e.V. in Hamburg.

In „Danni Lowinski“ bekam Anjorka Dread Locks, für die Rolle der Hashtag. „Ich liebe es, mich für die Rollen zu verändern. Um in den Charakter zu schlüpfen, den ich verkörpere, hilft es mir ungemein, wenn ich auch mein Äußeres zur inneren Haltung passend verändere, um die Figur darzustellen.“

Hashtag in „Danni Lowinski“, 2013, UFA Fiction, Sat.1

Die Kommissarin Maria Schuh im „Tatort“ erlangt durch ihr autoritäres Auftreten Respekt, während die Rolle der Anna Oberberg in „Rote Rosen“ durch ihr politisches und soziales Engagement als Ärztin ohne Grenzen auffällt. Anjorka will sich nicht festlegen lassen auf einen Typus.

Zum Bericht in der BILD Zeitung

„Es gibt Schauspielerinnen, die bestechen durch Ihr Alleinstellungsmerkmal, ihren Wiedererkennungswert. Mein Talent hingegen ist es, wandelbar zu sein. Das hat mit Energien und Interesse für Psychologie und Soziologie zu tun.
Es ist eine Gabe, dass meine Physiognomie immer anders aussieht, je nachdem wie die Maske, das Kostümbild und der soziale Hintergrund der Figur sind. Dies macht mein Leben unglaublich reich und ich bin glücklich und dankbar, durch diesen tollen Beruf immer wieder auf neue Menschen aus unterschiedlichen Kontexten und Kulturen zu treffen. Dadurch ist mein Leben bunt und ich werde als Mensch immer toleranter.“

2016 arbeitet Anjorka erneut mit Sebastian Hirn in München zusammen. Dieses Mal an einem Stück über den Irak-Krieg und die „Human Shields“- Bewegung. Von der Süddeutschen Zeitung als „Monströs“ betitelt, bekam Anjorka den Credit, an jenem Abend „wie Lea Seydoux“ auszusehen.

„Outposts of resistance“, München 2016 Zur Kritik von „Outposts of Resistance“ von Egbert Tholl

Kritik in der Süddeutschen Zeitung zu „Outposts of Resistance“

Das 2013 begonnene Studium der Sportwissenschaften und Philosophie an der Humboldt-Universität zu Berlin schloss Anjorka 2017 mit dem Bachelor of Arts ab.
Seitdem widmet sie sich wieder 150 %ig dem Filmemachen. Im letzten Jahr hat Anjorka ihre erste Regiearbeit begonnen. „4 Wände“ nach einem Drehbuch von Daniel Klaus erzählt die Geschichte über die Vereinsamung zweier Menschen im Zeitalter der sozialen Medien. Der Film wird im Frühjahr 2019 Premiere feiern.

Eigene Veröffentlichungen:

 

    

Keynote:

Meine größten Inspirationen sind Cate Blanchett (Filme wie „Elisabeth“, „Babel“, „Blue Jasmin“, „Benjamin Button“,“Wer ist Hanna“ oder „Manifesto“) und Charlize Theron („Sweet November“, „Gottes Werk und Teufels Beitrag“, „Monster“, „Aeon Flux“ oder „Atomic Blonde“) . Diese Schauspielerinnen verwandeln sich in jeder Rolle neu, sind in den unterschiedlichen Figuren kaum wieder zu erkennen und prägen ihre Rollen dennoch jedes Mal durch ihre eigenen starken Persönlichkeiten.

Sidse Babette Knudsen („Borgen“, „Nach der Hochzeit“), Juliette Binoche („Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins“, „Drei Farben: Blau“, „Der englische Patient“, „Chocolat“) und Trine Dyrholm („Love is all you need“, „In einer besseren Welt“, „Who am I – Kein System ist sicher“), aber auch Alicia Vikander („Inside Wikileaks“,  „Tomb Raider“, „Die innere Schönheit des Universums“), Rachel Weisz („Der ewige Gärtner“, „Youth“, „My blueberry Nights“), Sylvia Hoeks („Tirza“, „The Best Offer“)  und Marion Cotillard („Deux jour, une nuit“, „Highlander“, „Big Fish“, „La vie en rose“, „Juste la fin du Monde“) prägen nicht nur das europäische Kino, sondern geben große Inspiration an die junge Generation weiter.

Die großen Damen der Schauspielkunst Charlotte Rampling („Swimming Pool“), Helen Mirren („The Queen“), Judi Dench („Notes on a Scandal“) und Charlotte Gainsbourg („21 Gramm“), Tilda Swinton („Julia“, „Vanilla Sky“, „Burn After Reading“), sowie Sylvie Testud („Jenseits der Stille“) erzählen Figuren, die aus dem Leben gegriffen sind. Mit ihrer unerschütterlichen Neugier zu den Menschen verkörpern sie Charaktere, die teilweise unbequem sind und stellen sich komplett in den Dienst der Geschichte. Sie stellen ihren Körper und ihre Emotionen zur Verfügung, um gnadenlos und uneitel Menschen zu zeigen, so dass der Zuschauer berührt werden und eine Katharsis erleben darf.

Birgit Minichmayr („Alle anderen“, „Gnade“) und Fritzi Haberlandt („Kalt ist der Abendhauch“, „liegen lernen“),  Susanne Wolff  („Das Fremde in mir“, „Rückkehr nach Montag“), Maren Eggert („Die Apothekerin“, „Marseille“) und Johanna Wokalek („Barfuss“, „Die Päpstin“), wie auch Petra Schmidt-Schaller („Ein fliehendes Pferd“, „Stereo“) und Karoline Herfurth („Im Winter ein Jahr“, „Eine andere Liga“, „Das Parfum“, „Berlin 36“)  – ach ich kann noch so viele tolle deutsche Kolleginnen und Filme aufzählen …

Julia Roberts („Notting Hill“, „Pretty Woman“, „Die Hochzeit meines besten Freundes“ „Der Krieg des Charly Wilson“, „Oceans 11“, „Im August in Osage County“ oder „Die Akte“) und Cameron Diaz („Verrückt nach Mary“, „Liebe braucht keine Ferien“, „Gangs of New York“) prägten mich durch ihre humorvolle Art zu spielen vor allem in romantischen Komödien.

Kate Winslet („Der Vorleser“, „Titanic“, „Enigma“, „Wenn Träume fliegen lernen“, „Zeiten des Aufruhrs“) wie auch Natalie Portman („Jackie“, „Thor“, „Black Swan“, „Hautnah“) und Ellen Page („Juno“, „X Men“, „Inception“), Drew Barrymore („Ungeküsst“, „Auf immer und ewig“, „Drei Engel für Charlie“) und Anne Hathaway („Les Miserables“, „Plötzlich Prinzessin“, „The Dark Knight Rises“, „Rachels Hochzeit“) sind von mir verehrte Künstlerinnen.

Klassiker wie „Dirty Dancing“, „Ghost – Nachricht von Sam“ und „Ein unmoralisches Angebot“, „Miss Potter“, „Unterwegs nach Cold Mountain“, „Chicago“, „Moulin Rouge“, „Young Adam“, „1 Mord für 2“, „The Great Gatsby“, „Die Frauen von Stepford“ und „Der Ghostwriter“, „Into the Wild“ oder „One Week with Marylin“ und „Calvary“ haben meine filmische Weltsicht geprägt!

American Independent und European Cinema that influenced my point of view:
„Captain Fantastic“, „Argo“, „American Hustle“, „Dallas Buyers Club“, „Milk“, „A Long Walk Home“, „Once“
und „Der Klang des Herzens“, „The Circle“ und „In einer besseren Welt“, „Dreamers“„La Grande Bellezza“, „Elle“, „Body and Soul“, „Höhere Gewalt“ und „The broken Circle“, „The Artist“ und „La La Land„, „La vida de los Peces“ und „Krigen“, „Flugten“ und „The Idealist„, die Liste an Filmen, die mein cinematographisches Verständnis geprägt haben, ist lang. Hier nur einige aufzuführen fühlt sich wie Verrat an den anderen an. Regisseure wie Ken Loach und Tarkovsky,  auszulassen wäre fatal, ebenso wie Agnieszka Holland oder Maren Ade nicht zu erwähnen.

Wer mehr über deutsche und europäische Filme erfahren möchte, darf gerne auf die folgenden verlinkten Seiten schauen.

Als Mitglied der Deutschen Filmakademie, der Europäischen Filmakademie und der Deutschen Akademie für Fernsehen sehe ich es als meine Aufgabe an, Qualitätssicherung und -steigerung im kulturellen Sektor zu leisten.